Foren Rund um den Fanclub Fanclubtagung 17.03.2019

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    eik
    @eik

    Eisernes Hallo in die Runde,

    ein ganz kurzer Überblick darüber, was bei der 5. Fanclubtagung des 1. FC Union Berlin am letzten Sonntag, an der für die Ziegenunioner Denny, Micha Baehr, Olaf und ich teilgenommen haben, besprochen wurde.

    Ganz kurz auch und vor allem deshalb, weil von Lars Schnell, der als Fanbeauftragter die Moderation der Veranstaltung übernommen hatte, ein Protokoll angekündigt wurde, dass vermutlich in ein paar (hoffentlich wenigen) Wochen an die Fanclubs verschickt wird und welches die Beiträge aus den verschiedenen Workshops zusammenfassen soll.

    Aus zwei ca. 90-minütigen Workshops — jeweils einer vor- und nachmittags — in Gruppen von jeweils ca. 20 Teilnehmern bestand die Tagesordnung nämlich im Wesentlichen.

    Nach einigen Begrüßungsworten durch die Gäste Dirk Zingler und Christian Arbeit sowie ein paar allgemeinen Informationen ging es im Workshop 1 um „Aufnahmevoraussetzungen für EUFCs“ (was sollen Aufnahmekriterien sein, welche Beteiligung am Vereinsleben und welche Beiträge zur Fankultur werden von den Fanclubs erwartet/gewünscht etc.)

    Der Workshop 2 am Nachmittag mit dem etwas sperrigen Titel „Umgang und Anspruch der EUFCs am Vereinsleben“ drehte sich maßgeblich um die (satzungsgemäßen) Werte des 1. FC Union und die Art und Weise, wie diese im Stadion ausgelebt, vertreten und ggf. durchgesetzt werden (oder eben auch nicht).
    Anlass dafür, den Austausch über dieses Thema zu einem der Schwerpunkte zu machen, boten wohl sich in jüngerer Zeit (wieder) mehrende Berichte von Fans/Besuchern und exemplarisch vorgestellte Beschwerden an den Verein über als höchst unangemessen empfundene Verhaltensweisen einiger „Fans“; die Diskussion diente dem Abgleich der Standpunkte und dem Einsammeln der verschiedenen (aber in weiten Teilen gar nicht so sehr auseinanderklaffenden) Meinungen zur Frage „Wie damit umgehen?“, aber auch, in welcher Verantwortung sich die Fanclubs in dieser Hinsicht selbst sehen.

    Diese Workshops waren eher ergebnisoffenes Sammeln von Meinungen (natürlich inklusive Diskussionen und an dieser und jener Stelle entsprechenden Pro- und Contra-Argumentationen) und wurden von uns in den Gruppen, in die wir eingeteilt waren, als konstruktiv und in offener Atmosphäre vonstattengehend empfunden.

    Die Workshops wurden jeweils in der großen Runde aller Teilnehmer ausgewertet, das heißt, Lars hat das aus den Gruppen zusammengetragene Meinungsbild grob skizziert und so dem Einzelnen einen Überblick darüber verschafft, welche Aspekte möglicherweise in den anderen Gruppen zusätzlich betrachtet oder anders bewertet wurden usw.

    Alles in allem war das sicherlich eine Veranstaltung, die zum Zusammenhalt der Fanclub-„Szene“ eher beitrug und dem „Miteinander“-Gefühl zuträglicher war als ein (aus Teilnehmer-Sicht) rein passives Event — inwieweit hieraus gravierende Erkenntnisse destilliert oder praktische Schritte und Aktionen abgeleitet werden, wird abzuwarten sein.
    Auch unter diesem Gesichtspunkt bin ich gespannt auf den Inhalt des angekündigten Protokolls.

    Übrigens hat Sebastian auf Textilvergehen ein paar Worte zum Thema „Mitbestimmung“ in diesem Kontext geschrieben; wer es nicht sowieso gelesen hat, kann ja dort auch mal kurz vorbeischauen:
    http://www.textilvergehen.de/2019/03/18/mitbestimmung-ist-nicht-selbstverstaendlich-und-vor-allem-auch-anstrengend/

    Es sind nur die ersten ca. 20 Zeilen des Blog-Eintrags zu diesem Thema, die aber Geist und Grundhaltung der Veranstaltung meiner Meinung nach recht gut einfangen.

    So viel hierzu für den Augenblick, wir halten Euch auf dem Laufenden.

    Eiserne Ziegengrüße
    Eik

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